Made in Germany, gedacht für Europa:

Wie ContinueComm den Deutschland-Stack mit Leben füllt

Die EU fordert digitale Souveränität. Deutschland treibt den „Deutschland-Stack“ voran. Und ContinueComm GmbH liefert das, was viele Initiativen noch auf dem Papier haben: ein vollständig in Deutschland betriebenes, Big-Tech-freies Notfallkommunikationssystem für Unternehmen jeder Größe.

Auf dem Bild ist das Motherboard eines Computers abgebildet. Auf dem Prozessor ist die Form Deutschlands in den Farben Schwarz, Rot, Gold abgebildet. Das Bild soll symbolisch auf den Deutschland-Stack und den Trend zur digitalen Souveränität anspielen, den ContinueComm durch ihr Notfallsystem unterstreicht.

Europa sucht seine digitale Unabhängigkeit

Seit Jahren ist die Abhängigkeit europäischer Unternehmen und Behörden von amerikanischen Hyperscalern ein politisches Reizthema – und ein reales Sicherheitsrisiko. Ob Microsoft Azure, Amazon Web Services (AWS) oder Google Cloud: Ein Großteil kritischer digitaler Infrastruktur liegt auf Servern, die US-amerikanischem Recht unterliegen. Rechtsinstrumente wie der CLOUD Act oder FISA 702 ermöglichen US-Behörden unter bestimmten Umständen den Zugriff auf diese Daten – unabhängig davon, wo die Server physisch stehen.

Die EU hat darauf reagiert. Mit der DSGVO legte Brüssel den Grundstein. Mit dem Data Governance Act, dem EU Cybersecurity Act und zuletzt der NIS-2-Richtlinie wurde das Rahmenwerk sukzessive ausgebaut. Das Ziel ist klar formuliert: Europa muss technologisch handlungsfähig und datenschutzrechtlich souverän werden.

„Digitale Souveränität bedeutet nicht Abschottung – sondern die Fähigkeit, selbst zu entscheiden, welchen Diensten und Anbietern man vertraut.“

Der Deutschland-Stack: Von der Vision zur Realität

Im Jahr 2024 rückte der Begriff „Deutschland-Stack“ in den öffentlichen Fokus. Gemeint ist eine nationale digitale Infrastrukturinitiative: Ein kohärentes Ökosystem aus Open-Source-Software, deutschen Cloud-Diensten und souveränen Kommunikationslösungen, das Unternehmen und Behörden als Alternative zu US-amerikanischen Plattformen dienen soll.

Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, begleitet von Initiativen wie Gaia-X und FITKO, zielt der Deutschland-Stack auf mehrere Kernbereiche: sichere Cloud-Infrastruktur auf deutschem Boden, offene Schnittstellen und Interoperabilität, datenschutzkonforme Kommunikation sowie Widerstandsfähigkeit gegen Cyberangriffe und geopolitische Erpressbarkeit.

Was ist der Deutschland-Stack?

Der Deutschland-Stack ist eine Initiative zur Schaffung einer souveränen digitalen Infrastruktur für Deutschland. Er umfasst Open-Source-Komponenten, deutsche Cloud-Dienste und sichere Kommunikationslösungen – als Alternative zu US-dominierten Big-Tech-Plattformen.

Kernanforderungen: Serverstandort Deutschland, kein Datentransfer in Drittländer, DSGVO-Konformität, Verzicht auf proprietäre US-Ökosysteme.

Doch zwischen politischer Vision und betrieblicher Realität klafft noch eine Lücke. Viele Unternehmen wissen nicht, welche deutschen Alternativen existieren – oder zweifeln an deren Reife und Verlässlichkeit. Genau hier setzt ContinueComm an.

ContinueComm: Souveränität ist kein Marketing-Versprechen

Die ContinueComm GmbH wurde mit einer klaren Mission gegründet: Unternehmen auch im Krisenfall kommunikationsfähig zu halten. Das Kernangebot – das Notfallsystem – ist auf den ersten Blick pragmatisch. Wer einen Ransomware-Angriff oder einen anderweitigen IT-Ausfall erlebt, braucht sofort: E-Mail, Telefon, Videokonferenz und einen sicheren Datenspeicher sowie eine funktionsfähige Website. Wir liefern genau das. 

Was uns jedoch von vielen Mitbewerbern unterscheidet, ist der Grundsatz, der hinter jeder Produktentscheidung steht:

„Wir verzichten ganz bewusst, wo möglich und sinnvoll, auf den Einsatz von Software der BigTech-Giganten, um unabhängig zu bleiben und geopolitischen Risiken zu vermeiden.“

Das ist keine Marketingversprechen, sondern vielmehr gelebte Überzeugung auf Basis von Erfahrungen aus der Praxis aus der IT- und Informationssicherheit. Es ist eine Designentscheidung, die sich durch den gesamten Technologie-Stack zieht. 

Kein Microsoft 365 im Notfallbetrieb. Keine AWS-Infrastruktur. Keine Google-Dienste. Stattdessen: Open-Source-Lösungen, selbst betriebene Systeme, eigene Rechenzentren – ausschließlich in Deutschland.

Bausteine des Notfallsystems

Das ContinueComm Notfallsystem ist modular aufgebaut und NIS-2-konform. Es deckt alle Kommunikationswege ab, die im Krisenfall kritisch sind. Wenn Ihre Infrastruktur nicht mehr zur Verfügung steht, können Sie mit uns folgende Probleme vermeiden:

ProblemRisikoLösungFunktion im Krisenfall
Mail-Ausfall: Mitarbeiter nutzen alternative Mailangebote im Internet. Datenschutz, Informationssicherheit, fehlende Verträge & technische und organisatorische MaßnahmenNotfall-MailserverEigene Maildomain, vorbereitete Postfächer – sofort einsatzbereit, unabhängig von der primären IT-Infrastruktur.
Telefonie-Ausfall: Keine Erreichbarkeit, Nutzung privater Geräte. Datenschutz, Informationssicherheit, fehlende Verträge & technische und organisatorische MaßnahmenVoIP-TelefonieEigener SIP-Trunk mit vorbereiteten Rufnummern. Erreichbarkeit auch bei totalem Netzausfall der Unternehmens-IT.
Teams-/Meets-Ausfall: Nutzung kostenloser Alternativen im Web.Datenschutz, Informationssicherheit, fehlende Verträge & technische und organisatorische MaßnahmenVideokonferenzVerschlüsselte Videokonferenzen für Krisenteams – ohne Abhängigkeit von Teams, Zoom oder Meet.
Website-Ausfall: Kunden/Lieferanten finden keine Informationen.Schlechte Kommunikation, Rufschädigung, FehlinformationenNotfallwebsiteVorkonfigurierte Webpräsenz zur Kommunikation mit Kunden, Mitarbeitern und Öffentlichkeit.
Ausfall der internen Systeme: Mitarbeiter finden Schnittstellenanwendungen nicht mehr.Verzögerungen, zusätzlicher Aufwand beim HelpdeskTerminalserverWindows-Umgebung mit Office-Paket, gesichert über PAM-System.
Kein Zugriff auf Dokumentation: Notfallpläne, Dokumentation und wichtige Informationen zur Behandlung des Vorfalls sind nicht abrufbar.Wiederherstellungszeiten können nicht eingehalten werdenDateiablageUpload kritischer Dokumente, Datenbanken und Kontaktlisten.
Datendiebstahl: Kunden-oder Mitarbeiterdaten werden zum Verkauf angebotenDatenschutz, InformationssicherheitDark Web MonitoringProaktive Überwachung auf geleakte Unternehmensdaten. So können Sie ggf. ein Problem früher erkennen.

Das gesamte System ist vollverschlüsselt, wird täglich gesichert und 365 Tage lang vorgehalten. Der Zugriff erfolgt ausschließlich per Zwei-Faktor-Authentisierung. Kein Datenpunkt verlässt die deutschen Rechenzentren.

NIS-2: Vorsicht ist besser als Nachsicht

Mit der Umsetzung der NIS-2-Richtlinie in deutsches Recht durch das BSIG werden für tausende Unternehmen neue Anforderungen verbindlich. § 30 Abs. 2 Nr. 10 des BSI-Gesetzes schreibt explizit vor: Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie auch im Krisenfall über funktionsfähige Kommunikationssysteme verfügen.

Das ContinueComm Notfallsystem ist auf diese Anforderung zugeschnitten. Das NIS-2-Basispaket deckt genau jene Kommunikationskanäle ab, die das Gesetz fordert. Unternehmen können damit nachweisen, dass sie ihren regulatorischen Pflichten nachkommen – und tun das gleichzeitig mit einer Lösung, die keine Daten an US-Konzerne überträgt.

NIS-2 und BSIG §30 Abs. 2 Nr. 10

Die NIS-2-Richtlinie verpflichtet Unternehmen kritischer und wichtiger Einrichtungen zu Maßnahmen für die Geschäftskontinuität, einschließlich Notfallkommunikation. ContinueComm erfüllt diese Anforderungen mit einem vorkonfigurierten, sofort einsatzbereiten System – vollständig in deutschen Rechenzentren betrieben.

Die Mindestanforderungen aus §30 Abs. 2 Nr. 10 BSIG werden bereits mit unserem kleinsten Paket erfüllt.

Beratung, die über Technologie hinausgeht

Technologie allein rettet kein Unternehmen im Krisenfall. ContinueComm versteht sich deshalb nicht nur als Systemanbieter, sondern als strategischer Partner. Das Team aus IT-Sicherheitsexperten, Datenschutzberatern und Informationssicherheitsspezialisten bietet:

  • Beratung zu ISO/IEC 27001 und TISAX®-Zertifizierungen
  • Externe Informationssicherheitsbeauftragte (ISB) und Datenschutzbeauftragte (DSB)
  • Unterstützung bei Meldepflichten gegenüber BSI, LKA, BKA und Landesdatenschutzbehörden
  • Schulungen und Workshops für Krisenteams
  • Regelmäßige organisatorische Notfalltests zur Validierung des Krisenkommunikationskonzepts
  • Hinweisgeberschutz-Beratung nach HinSchG

 

Diese Kombination aus technischer Lösung und strategischer Beratung unterscheidet ContinueComm von reinen Managed-Service-Anbietern. Wer einen Cyberangriff erlebt, braucht nicht nur funktionierende Systeme – sondern auch jemanden, der weiß, was als Nächstes zu tun ist.

Vom Zufall zur Überzeugung: Souveränität als Strategie

Digitale Souveränität entstand bei ContinueComm nicht ausschließlich aus geopolitischer Überzeugung heraus – sondern aus technologischer Konsequenz. Wer an einer Strategie für ein Notfallsystem baut, das auch dann funktioniert, wenn die gesamte Unternehmens-IT kompromittiert ist, muss einige wichtige Punkte beachten.

Gerade wenn ein Teil der eigenen Infrastruktur über die großen Cloudanbieter abgewickelt wird, sollte die Notfallinfrastruktur jegliche Abhängigkeit von diesen vermeiden. Big-Tech-Dienste, die ihrerseits Single Points of Failure darstellen, passen strukturell nicht in ein robustes Notfallsystem.

Doch diese technologische Notwendigkeit deckt sich mit dem politischen Ziel des Deutschland-Stacks: Systeme, die nicht von ausländischer Infrastruktur, ausländischem Recht oder ausländischen Unternehmensinteressen abhängig sind.

„ContinueComm hat den Deutschland-Stack nicht erfunden. Aber das Unternehmen lebt ihn – jeden Tag, in jedem Rechenzentrum, in jeder Kundeninstallation.“

Mitglied in der Allianz für Cybersicherheit des BSI, betreibt ContinueComm seine Infrastruktur ausschließlich in deutschen Rechenzentren und hält sich an strenge Datenschutz- und Informationssicherheitsstandards. Das ist keine Selbstverständlichkeit in einem Markt, der von internationalen Playern dominiert wird.

Fazit: Die Lücke zwischen Politik und Praxis schließen

Die EU möchte digitale Souveränität. Deutschland entwickelt den Deutschland-Stack. Und die meisten Unternehmen stehen vor der Frage: Was bedeutet das konkret für mich – und wer hilft mir bei der Umsetzung?

ContinueComm gibt eine klare Antwort. Mit einem Notfallsystem, das ohne Big-Tech auskommt, ausschließlich auf deutschem Boden betrieben wird, NIS-2-konform ist und von echten Sicherheitsexperten begleitet wird. Nicht als Versprechen für die Zukunft – sondern als einsatzbereite Lösung für heute.

Wer die Resilienz seines Unternehmens stärken, regulatorischen Anforderungen gerecht werden und gleichzeitig einen Beitrag zur digitalen Souveränität Europas leisten möchte, findet in ContinueComm einen Partner, der die richtigen Fragen schon beantwortet hat – bevor sie zur Krise werden.

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